20. April 2015

Der bloggende Bahner fragt Jürgen Grams

Der bloggende Bahner fragt Jürgen Grams

Heute habe ich ganz exklusiv das erste Familienmitglied im Interview für euch. Mein Vater beantwortet meine Fragen zur Deutschen Bahn und zu seinen letzten Reisen!

DBB: Hey Papa, stell dich bitte einmal für meine Leser kurz vor: Wer bist du? Was machst du? 

Mein Name ist Jürgen Grams, bin 50 Jahre alt und arbeite in Hameln bei einer Bank. Zur Arbeit fahre ich mit dem Auto oder bei gutem Wetter auch mit dem Fahrrad. Mit der Bahn kann ich meinen Arbeitsplatz nicht erreichen, daher fahre ich nur selten Bahn.

DBB: Was fällt dir zum Thema “Deutsche Bahn” auf Anhieb ein? 

Die Bahn gibt es gefühlsmäßig schon immer. Berührungspunkte hatte ich bis dato nur wenige. Seitdem der bloggende Bahner dafür arbeitet, ist das “Thema” viel mehr in den Fokus gerückt.

DBB: Wo liegen die Vorteile und wo die Nachteile beim Reisen mit der Bahn? 

Ein Vorteil ist auf jeden Fall, das man weniger konzentriert sein muss – man läßt halt fahren. Wenn man in größere Städte reist, kann man dort dann U-und S-Bahn nutzen – eine Parkplatzsuche entfällt.

Nachteilig ist: man ist nicht so flexibel in der Reisegestaltung, genauso relativ eingeschränkt am Reiseziel (wenn es ländlichere Gegenden sind).

Mit viel Gepäck zu reisen ist oftmals problematisch, weil die Züge oft voll sind. Auf längeren Reisen ist man dann etwas zusammengepfercht. Bei größeren Verspätungen ist es immer möglich seine Anschlussverbindungen nicht zu bekommen. Lautsprecherdurchsagen auf dem Bahnsteig sind oft nicht zu verstehen.

Wallpaper, Schienen, Hannover Hbf, DBB

DBB: Welche Erfahrungen hast du bisher mit der Deutschen Bahn gesammelt?

Wenn ich mit der Bahn gefahren bin, hatte ich das Glück das sie stets pünktlich war. Bei der letzten Münchenreise wurden meine Fragen vom Bahnpersonal nett und kompetent beantwortet. Bisher war das Bahnpersonal hilfsbereit und freundlich.

DBB: Gibt es was, was sich deiner Meinung nach in den nächsten Jahren verbessern sollte?

Meiner Meinung nach müsste das Ticketangebot entwirrt werden. Da blickt man oft nicht mehr durch. Ungeübte haben es da schwer…

DBB: Meinst du, die Kunden können auch daran einen großen Anteil haben? 

Einen großen Anteil daran kann nur die Bahn haben. Der Kunde kann sich nur zeitaufwändig informieren und weiß am Ende vielleicht doch nicht, ob er das Optimum hat.

Was möchtest du sonst noch zur Deutschen Bahn loswerden?

Da ich wirklich Wenigfahrer bin habe ich da keinen Punkt.

DBB: Danke für deine Zeit und weiterhin viel Spaß und gute Reise!

#Der bloggende Bahner fragt#Interview#Serie
Tim Grams
Der bloggende Bahner – Für mehr Verständnis im Bahn-Betrieb!
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