8. September 2016

Warum Bahnfahren (m)eine Leidenschaft ist

Warum Bahnfahren (m)eine Leidenschaft ist

Ich lasse meinen Blick aus dem Fenster schweifen. Es sind mal wieder die Kasseler Berge, die ich mit dem ICE durchquere. Ein Ausblick, wie man ihn im Sommer in Deutschland nur selten bekommt. Der Nebel verzieht sich gerade im Tal und die blauen Wolken zeigen sich erkenntlich. Die Sonne erscheint am Horizont und zaubert mir ein Lächeln aufs Gesicht.

Eins ist klar: Es ist nicht nur der Ausblick auf die Kasseler Berge, der das Bahn fahren zur Leidenschaft macht. Da steckt weit aus mehr dahinter. Bahn fahren kann an der ein oder anderen Stelle durchaus zur Herausforderung werden, aber wenn wir mal ehrlich sind, haben wir es in Deutschland schon ganz schön gut.

Ein Zug bringt uns in weniger als fünf Stunden von Nord- nach Süddeutschland. Kurz in München shoppen und wieder zurück in den Norden. Überhaupt kein Problem.

Bisher konnte ich mich in 8/10 Fällen immer auf die Deutsche Bahn verlassen und habe nie gedacht: “Wärst du mal mit dem Auto gefahren”.

Finde deine Leidenschaft

Die Leidenschaft geht noch viel weiter. Es gibt Orte mit der Bahn zu entdecken, es gibt Dinge über Bahnhöfe und die Bahn selber zu sehen und lernen, was auch Spaß machen kann.

Interessant ist immer wieder, welch’ eine große Organisation hinter einer Zugfahrt steckt. Das sollte man sich als Reisender immer vor Augen führen und damit auch nachvollziehen können, dass fünf Minuten Verspätung bei der Kette von Prozessen durchaus mal vorkommen können.

Eine Leidenschaft sind ebenfalls die Menschen, die man Tag für Tag in der Bahn trifft. Jeder bringt eine andere Geschichte mit. Der eine fährt zur Arbeit, die eine in den Urlaub. Die einen sind gesprächig, die anderen nicht.

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Jeder hat seine eigene Geschichte

Die dort drüben nutzen ihre Zeit sinnvoll und lesen bzw. hören ein Hörbuch oder Musik. Die anderen Entspannen und schauen aus dem Fenster. Es ist immer wieder großartig, wie viele unterschiedliche Menschen in so einem Zug sitzen. Mehrere tolle Gesprächspartner habe ich auf meinen Fahrten schon gehabt, die mir ihre Geschichte verraten haben und denen ich meine Geschichte verraten habe.

Die Leidenschaft fürs Bahn fahren fasse ich damit in drei Worten zusammen: Einfachheit, Entdecken und Menschlichkeit.


 

In diesen Zusammenhang verlose ich in Zusammenarbeit mit Trainline zehn 25€ Gutscheine. Dafür musst du einfach den Beitrag auf Facebook liken und schon bist du im Lostopf.

Teilnahmeschluss ist der 16.09.2016. Bei Fragen kannst du dich gerne in den Kommentaren an mich wenden! Viel Erfolg!

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Captain Train heißt ab sofort Trainline

Vor gut vier Monaten wurde der französische Bahnticket-Anbieter Captain Train von Trainline aus Großbritannien übernommen.

Ziel der Übernahme ist: Europäische Bahn-Mobilität weiter voranzutreiben.

Im Zuge dessen ändert Captain Train seinen Namen jetzt offiziell in Trainline. Bis auf ein neues Design auf der Website wird sich jedoch nichts ändern. Es werden weiterhin Bahntickets in Deutschland und 19 weiteren Ländern ohne Werbung und viel Schnick-Schnack verkauft. Mit dem neuen Partner in Großbritannien hat man allerdings nun mehr Möglichkeiten, sein Netzwerk noch zu vergrößern.

Für Menschen, die in Europa gerne mit dem Zug unterwegs sind, eine großartige Option.

Mehr Infos über Trainline findest du hier!

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Tim Grams
Der bloggende Bahner – Für mehr Verständnis im Bahn-Betrieb!
5 Kommentare
  • […] mit auf den Weg gegeben. Aus meiner Sicht eine super Sache, die auch gleich aufzeigt, wie groß die Deutsche Bahn […]

  • hdd7 sagt:

    Naja, wenn man die rosarote Brille mal abnimmt sieht die Sache schon anders aus:
    Ich bin drei Monate die Strecke Dortmund-München regelmäßig gefahren. Sonntags Dortmund-München und Freitags München-Dortmund. Ohne Sitzplatzreservierung läuft heute gar nichts mehr, spätestens ab Stuttgart oder Frankfurt (je nach Strecke) wurde der Zug rappelvoll. Da kann man nicht mehr von Reisequalität sprechen. Auf den Autobahnen hätte es aber auch nicht anders ausgesehen.
    Man muss schon einiges an Leidensbereitschaft mitbringen, vor allem quält einem die Frage oder der Anschluss passt oder ob man mal wieder wegen 10 Minuten Verspätung auf den nächsten Nahverkehrszug 50 Minuten warten darf.
    Es ist einfach diese unnütze Zeit der Warterei die einem das Bahnfahren vermiesen lässt – besonders seien hier Köln HBF genannt der immer für eine Verspätung gut ist.
    Zu den Zügen: Ich würde auf der Strecke vom Ruhrgebiet nach München gerne öfters mit einem IC fahren, diese bieten mir auch mal einen Sitzplatz im Abteil, so dass man von brüllenden Kindern oder Dauertelefonierenden Businessleuten nichts mitbekommt. Der ICE kann seine Geschwindigkeit eh kaum fahren, zwischen Stuttgart und München, bzw Frankfurt und München geht es nur im Zuckeltempo vorwärts.
    Wären die Flugtickets nicht so teuer (bei spontaner Buchung) – ich hätte öfters den Flieger genommen.

    • Tim sagt:

      Guten Tag,

      vielen Dank für deine persönliche ausführliche Meinung!
      Sicherlich läuft auch bei der Bahn nicht alles nach Plan. Der Beitrag ist zudem sehr objektiv, genauso wie deine Meinung. Ich kenne sehr viele, die zufrieden sind mit der Bahn und die auch Leidenschaft am Bahnfahren haben.

      Ich persönlich mache dazu auch gerade noch ein Pünktlichkeitsexperiment, worüber ich in den nächsten Monaten ausführlich berichten werde.

      Nochmals Danke und beste Grüße
      Tim

  • Helmut Schall sagt:

    Ein sehr schöner, eindrucksvoller Beitrag. Kann ich voll nachvollziehen!

    • Michael Wedel sagt:

      Hallo Tim,
      Ich beneide Dich, bin auch ein leidenschaftlicher Eisenbahnfan, allerdings kostet das ja auch immer etwas Geld, aber ich will am Dienstag um 5,53h ab Berlin Ostbahnhof mit dem Sprinter über Frankfurt(Main), Mannheim, Stuttgart, Ulm, Augsburg nach München an 13.24h, fahren, dort etwa knapp 2 Stunde den Hbf. unsicher machen und dann um 15.17h direkt zurück nach Berlin fahren, und die beiden Fahrten im Speisewagen verbringen , da kommen auch ein paar km zusammen, aber für mich gibt es nichts schöneres, als zu speisen und dabei die Landschaft zu genießen, dabei kommt man mit sehr unterschiedlichem Personal in Berührung, fahre die Strecke schon zum 3, mal, am schönsten ist es durch die Kasseler Berge und das Saaltal, leider z.Z. ist diese Strecke ja gesperrt.
      Ich werde danach berichten, wie es war. übrigens mit Bahnkarte 25 und Sparpreis kostet die gesamte Fahrt nur 28 Euro. Allerdings werde ich in den Bord-Resaurants ein vielfaches davon ausgeben:-)
      Gruß Michael

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