16. November 2015

5 Fakten zum Verkehrsprojekt Deutsche Einheit (VDE 8.2)

5 Fakten zum Verkehrsprojekt Deutsche Einheit (VDE 8.2)

Verkehrsprojekt Deutsche Einheit. Ich durfte am vergangenen Donnerstag an einer offiziellen Präsentationsfahrt auf der Neubaustrecke Leipzig-Erfurt teilnehmen. Auf der Präsentationsfahrt habe ich einige Fotos gemacht und neue Erkenntnisse über die Bauweise, sowie über das verwendete Zugsicherungssystem ETCS (European Train Control System) gelernt. 

Verkehrsprojekt Deutsche Einheit: Die Strecke der Zukunft!

Das Verkehrsprojekt Deutsche Einheit ist die Zukunft der Deutschen Bahn. Alleine das neue Zugsicherungssystem auf der Neubaustrecke ermöglicht es ohne feste Signale die Strecke zu überqueren. Beeindruckend war zudem die feste Fahrbahn. Nie zuvor habe so etwas in der Realität gesehen. Die Fahrt war unglaublich ruhig. Als würde man schweben, auch wenn wir nur 230 km/h gefahren sind. 

Ich bin mir sicher, dass das Verkehrsprojekt Deutsche Einheit ein richtiger Schritt der Deutschen Bahn in Richtung Zukunft war. 2017 geht dann das letzte Stück des Projekts von Nürnberg nach Erfurt in Betrieb und ermöglicht unteranderem eine Fahrzeit von unter vier Stunden von München nach Berlin. 

Ich bin ebenfalls gespannt auf den Fahrplanwechsel in diesem Jahr, wenn die Strecke offiziell in den Betrieb genommen wird und damit schon Fahrzeitverkürzungen von bis zu einer Stunde ermöglicht. Bisher stand das alles nur auf dem Papier, ab dem 13.12.2015 wird sich das Projekt VDE 8.2 der Realität stellen müssen und zeigen, dass es wirklich zukunftsweisend ist!

Mehr Infos zum Verkehrsprojekt Deutsche Einheit 8.2 gibt es in meinem ausführlichen Beitrag: 

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Gerne könnt ihr die Fakten auch in den Sozialen Netzwerken teilen! 

#Deutsche Bahn#Erfurt#ETCS#Halle#Leipzig#Reisen#Verkehrsprojekt Deutsche Einheit
Tim
Der bloggende Bahner – Für mehr Verständnis im Bahn-Betrieb!
6 Kommentare
  • Züge In Leipzig sagt:

    Toller Bericht und Fakten

  • […] paar weitere interessante Fakten zum Projekt findet ihr beim Bloggenden Bahner und bei […]

  • Ralf sagt:

    Hallo Tim,

    der 5.Fakt, „Reisen über Ländergrenzen – ohne Lokwechsel von Nord- nach Südeuropa“ dürfte wohl bis 2017 kaum zu realisieren sein. Wir haben zwar jetzt ein europäisches Zugsicherungssytem ETCS, aber leider doch nicht so ganz europäschisch, wie der Name hoffen lässt. Leider gibt es in den verschiedenen europäischen Ländern, die bereits ETCS nutzen, unterschiedliche Sofwarekonfigurationen, die bis heute nicht miteinander kompatibel sind. Ob dieses Problem in den nächsten zwei Jahren gelöst werden kann, wage ich zu bezweifeln, da Zugsicherungssysteme nicht mehr von „der Bahn“, sondern von mehreren konkurrienden Privatfirmen entwickelt werden.

    • Tim sagt:

      Hallo Ralf,

      vielen vielen Dank für dein ausführliches Feedback. Ich stimme dir zu, dass es leider unrealistisch ist. Doch da wir nicht wissen, was die Deutsche Bahn in Zukunft für uns bereit hält, können wir es auch nicht verneinen.
      Wir lassen uns überraschen und werden zu gegebener Zeit erneut dadrüber sprechen!

      Beste Grüße
      Tim

  • Thomas Minar sagt:

    Stimmt der Vergleich: „viele Köche verderben den Brei“?
    Ich habe die Entwicklung von ETCS, seit vielen Jahren, so weit wie irgend möglich verfolgt.
    Was da so alles den Weg in die Presse fand an Anträgen, Änderungsanträgen und Beschlüssen, ist für den außenstehenden Leser die reinste „Büffelei“. Dazu wurden währen der politischen Diskussion bereits vielerorts Verträge mit der Industrie geschlossen.
    “ business as usual “ hat zuweilen fatale Folgen. Ein zukunftsweisendes Projekt wird zum „totgeborenen Kind“.
    Da bleibt zur Zeit nur die Ausrüstung der Neubaustrecken im Inländischen Verkehr. Selbst der Umbau bestehender Infrastruktur z.B. von LZB auf ETCS rechnet sich nur schwerlich. Wir haben derzeit eine Diskussion, die an die Zeit erinnert als LZB eingeführt werden sollte. Lohnt sich der Aufwand – lohnt er sich doch nicht? Ist das Ganze, einmal mehr, nur ein Prestige-Objekt?
    Fest steht zur Zeit, dass der Bedarf an internationalen Zugverbindungen, ohne Zwangshalt an den Staatsgrenzen, die erforderlichen Investitionen kaum rechtfertigt.
    Ich persönlich bin dabei etwas betrübt, denn ich stehe Innovationen seit je her aufgeschlossen gegenüber.

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